Unsere Hunde

Unsere Hunde

Wie der Wülmihof zum Namen kam…

Wilma..

Wilma heisst sie eigentlich, die kleine weisse Hündin. Sie kam 2011 zu uns, ausgemergelt, krank und verängstigt.
Wilma wurde mit sehr vielen Artgenossen in einem Haus vorgefunden und beschlagnahmt. Inzucht, Hunger, Leid – das war dort die Tagesordnung.
Wilma war 6 Jahre alt und sollte sterben, weil kein Mensch an sie heran kam. Sie hatte nichts kennengelernt, ausser einem dreckigen Saustall voller Kot und toter Familienmitglieder. Ab und an Futter, um welches sie kämpfen musste.
Sie entwickelte sich bei uns in der Hundegruppe sehr schnell zu einem kleinen netten Hund mit allerlei unschönen Verhaltensweisen. Traumatische Leckattacken und Selbstbeschädigung, Beissattacken gegenüber Hunden und Kindern, Urinieren auf Möbel, klettern auf Schränke, Fresswut und Angst vor Männern waren so grob gesagt ihre Baustellen.
Nach den Jahren ist sie fast nicht wiederzuerkennen. Wülmi, wie sie liebevoll genannt wird, hat mittlerweile einen Fankreis (aber auch einen Feindeskreis 😉 ).
Sie steht dafür, dass das unmögliche möglich ist, dass man jedem Tier in irgendeiner Art und Weise helfen kann. Wülmi steht stellvertretend für all die misshandelten, ausgesetzten oder vernachlässigten Tiere auf dem Hof.

Das ist Molly

Mollys Frauchen ist ganz schwer krank und kann nicht mehr für sie sorgen.
Nun darf Molly bei uns wohnen.
Sie ist eine Pointermischlingshündin die sehr sehr verschmust ist und sich über jede Aufmerksamkeit freut.
Sie wurde einmal am Kreuzband operiert und hat beginnende Arthrose- momentan ist sie beschwerdefrei.
Molly ist hier für die Ordnung zuständig!

Die hübsche Hundedame würde sich über Patenschaften freuen.

Balu

Der kleine Dackelmischling Balu kam im Sommer 2015 zu uns- und blieb.
Er stank, schnappte und keiner konnte ihn so recht leiden.
Er ist eigentlich querschnittsgelähmt, kann jedoch durch Reflexe noch gehen.
„Spinal-Walker“
Der kleine alte Mann ist sehr eigen. Er ist verschmust aber hatte Probleme an bestimmten Stellen angefasst zu werden.
Da schnappte und knurrte er wie ein Großer.
Ich kann mit ihm mittlerweile alles machen, er ist ein lustiger kleiner Geselle.
 

Paten:
Sylvia Hahn, Karin Selter

Wanda

Dieser Hund war so ziemlich der personifizierte Alptraum eines jeden Menschen.
Bissig, scheu und voller Furcht kam sie bei uns an.
Es dauerte Monate, bis man mit ihr spazieren gehen konnte.
Niemals hatte sie einen Menschen kennengelernt- ich war die erste Person zu der sie Vertrauen fasste.
Als Leder- und Schaumstofffetischistin ist sie bekannt, unter anderem imponiert sie mit ihrer Blechdosenstimme 😉
Wer Wanda kennenlernt und ihr Vertrauen bekommt- der sieht in ihr eine witzige verschmuste Hündin.

Chucky

Dieser hübsche Rabauke wurde von einer jungen Mama abgegeben, die mit ihrer kleinen Tochter völlig auf sich allein gestellt war und ihn schweren Herzens abgab.
Er ist in so ziemlich allem extrem.
Ressourcen- und Territorialaggressiv (mittlerweile natürlich gut trainiert!), verschmust, verspielt und ein riesen Kindskopf. Oh warte – ich habe ganz vergessen, dass er einen Dickschädel hat, wie er im Buche steht.

 

Xena

DAS ZENS…
Was gibt es über sie zu sagen? Weltbester Hund!

Zenzi (damals Xena) saß im Jahre 2008 in Colmar und hat erbärmlich gefroren mit ihren 5 Monaten.
Januar 2009 habe ich es nicht mehr mit ansehen können. (ich habe dort gelebt und gearbeitet..)
So oft bin ich mit diese Zughund gelaufen und zu oft musste ich die wilden Rammler im Zwinger von ihr runter schubsen.
Es stand fest, ich nehm diesen Knilch mit.

Zenzi wurde damals abgegeben, weil sie nicht alleine bleiben konnte und dann die Wohnung zerstörte.
Was sich bei mir Zuhause dann auch bewahrheitete…
Sobald man sie lauter ansprach oder sich über sie beugte machte sie vor Schreck unter sich und unterwarf sich kriechend. Sie zerstörte die halbe Wohnungseinrichtung und benahm sich wie die Axt im Walde
[…]
Heute ist Zenzi eine gut sozialisierte Flummihündin, die wirklich alles mag.
Mäuse, Katzen, Hühner, Hunde, Rinder, Menschen, Vögel…. einfach alles. Jeder liebt sie und sie liebt jeden.
Sie ist mein Schatz, meine Verbündete, mein bester Freund.
Das absolute Heiligtum des Hofs!

Zippe

Dieses Dobertier ist der Alptraum mit Düsenantrieb eines jeden Hundefreunds.
Zerstörerisch, nervtötend und immer mit Rakete im Hintern hält sie einen auf Trab.
Die junge Hündin hat nichts als bunte Knete im Kopf und lernt hier, mit Hunden zusammen zu leben und natürlich auch, sich zu benehmen.
Sie war eine unüberlegte Anschaffung, quasi ein Geschenk der besonderen Art.
Nun ist sie hier und wir machen das Beste daraus.
Tägliches Training für den Hund sowie Meditation für uns sind an der Tagesordnung.

Tyson

Der knackige Rentner bekommt hier sein Gnadenbrot.
Er kam hier an mit der Diagnose Knochenkrebs und Kreuzbandriss.
Er vegetierte sein ganzes Leben lang im Zwinger, bis eine aufmerksame Tierfreundin den Stein seiner Rettung ins Rollen brachte und er auf einer Pflegestelle unterkam. Tragischerweise musste er diese wieder verlassen und da nicht so viele verrückte Menschen existieren wie wir es sind, haben wir unserem Verstand eins vor den Kopp genagelt und beiden Hunden den Aufenthalt ermöglicht.
Tyson entpuppte sich als Krebsfrei, leider hatte er wohl im letzten Jahr allerlei Unfug gefressen und so verwuchs ein Gewebeteil in seinem Magenausgang, was dazu führte, dass er in den 8 Wochen die er bei uns war, zusehends abmagerte.
Eine Not OP rettete sein Leben und aktuell (März 2018) päppeln wir ihn wieder auf.

Zwiebel

Lebte zuletzt mit Tyson zusammen auf der Pflegestelle. Sie wurde ursprünglich aus hundsmiserabler Haltung vom Veterinäramt beschlagnahmt und darf nun bei uns zusammen mit Tyson bleiben.
Sie ist eine gelehrige Hündin, die einen immer wieder zum schmunzeln bringt.

Clairchen

Die junge Hündin ist leider unheilbar an Krebs erkrankt und kahm in unsere Obhut, um hier bei uns ihren Lebensabend verbringen zu dürfen. Sie kommt aus der selben Beschlagnahmung wie Zwiebel.
Sie mag andere Hunde meist nicht besonders leiden und hat einige Probleme mit Ressourcenaggression und Nähe von fremden Menschen. Sie knurrte und das war auch der Grund, weswegen sie als Notfall (und gefährlicher Hund deklariert) bei uns ankahm.
Von der Gefährlichkeit ist absolut nichts zu merken. Sie ist natürlich etwas eigen, aber in unseren Händen ein absolutes Lamm. (Sofern keiner was von ihr will)

Patin: Marion Niklas